Erster bedeutender Fremdenverkehrsort war Hyères an der Mittelmeerküste zwischen Marseille und Nizza.[3] Reiche Engländer kamen als Kurgäste ab dem Jahr 1750 für einige Wochen im Winter. Die 1822 in Nizza angelegte breite Uferstraße trägt noch heute den Namen Promenade des Anglais (Engländerpromenade). Auch reiche Russen kamen, manche ab 1896 mit dem Wien-Nizza-Cannes-Express. Erst nach dem Ersten Weltkrieg begann der Sommertourismus an den Küsten. Der Inlandstourismus kam nach 1936 in Gang, als die Gewerkschaften den Anspruch auf einen zweiwöchigen Erholungsurlaub durchsetzen konnten.[4]

Nach den ersten Olympischen Winterspielen 1924 in Chamonix wurden die Skigebiete in Frankreich entwickelt und das Ziel Berge setzte sich für den Winterurlaub durch. Nach dem Zweiten Weltkrieg erwarben viele Franzosen Zweitwohnungen, um sie selbst zu nutzen oder zu vermieten. Binnenmigranten versuchten, im Heimatort ein Haus oder eine Wohnung zu behalten. Noch heute urlauben 90 Prozent der Franzosen im eigenen Land.[5] In den 1950er Jahren „erfanden“ Franzosen den Cluburlaub und gründeten den Club Med. Große Appartementblocks wurden in den Bergen bei Tignes oder La Plagne, aber auch am Meer wie in La Grande-Motte erbaut.

Nach den ersten Olympischen Winterspielen 1924 in Chamonix wurden die Skigebiete in Frankreich entwickelt und das Ziel Berge setzte sich für den Winterurlaub durch. Nach dem Zweiten Weltkrieg erwarben viele Franzosen Zweitwohnungen, um sie selbst zu nutzen oder zu vermieten. Binnenmigranten versuchten, im Heimatort ein Haus oder eine Wohnung zu behalten. Noch heute urlauben 90 Prozent der Franzosen im eigenen Land.[5] In den 1950er Jahren „erfanden“ Franzosen den Cluburlaub und gründeten den Club Med. Große Appartementblocks wurden in den Bergen bei Tignes oder La Plagne, aber auch am Meer wie in La Grande-Motte erbaut.
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